Reingefallen! Das hätte auch Phishing sein können!

Phishingmails sind tückisch – für das ungeschulte Auge


Keine Sorge, es handelt sich natürlich nicht um eine echte Phishing-Mail.

Wir wollen überprüfen ob Sie Phishing-Mails erkennen.

Warum erhalte ich diese Phishingmail?

Ihr Arbeitgeber möchte Sie und Ihre Kolleg*innen für die Risiken von Phishingmails sensibilisieren. Deshalb hat das CSX-Team Ihre E-Mail-Adresse erhalten, damit wir Ihnen Phishingmails zukommen lassen können.

Was vorweg gesagt werden muss: Es ist nicht schlimm, wenn Sie den Link öffnen. Immerhin sollen Sie auf dieser Website ja etwas über Phishing erfahren.

Die Phishing-Simulation registriert, ob eine E-Mail bzw. der Link geöffnet wird. Aber die Daten werden anonymisiert erhoben und können keiner Person zugeordnet werden. Die Daten werden erhoben, um zu prüfen, ob die Simulation auch alle Teilnehmenden erreicht hat.

Ihr Unternehmen erfährt also nicht, dass genau Sie die Phishingmail geöffnet haben.

 

Wenn Sie wollen, können Sie weiter unten nachlesen woran Sie Phishing-Mails erkennen können.

Typische Merkmale von Phishingmails

Sozialer Druck


Angebliche Kontosperrungen oder Zahlungsaufforderungen setzen die adressierte Person unter Druck, um unüberlegt zu handeln.
Auch Neugierde, z. B. die Aussicht auf einen Gewinn kann dazu verleiten, unvorsichtig einer Aufforderung zu folgen.

 

Links


Manche Phishingmails funktionieren mehrstufig und fordern dazu auf, einem Link zu folgen. Der Link könnte z. B. zu einer gefälschten Website führen, auf der Logindaten abgefragt werden oder einen (unbemerkten) Dateidownload auslösen, der den Computer mit Malware infiziert.

Tipp: Die Link-URL lässt sich einfach überprüfen, indem der Mauszeiger über den Button oder den Linktext gehalten wird.

Verdächtige Dateien


„Die Rechnung befindet sich im Anhang“ — Dateianhänge in E-Mails, z. B. für Käufe, die gar nicht getätigt wurden, sind mit Vorsicht zu genießen.

Eine vermeintliche PDF könnte in Wirklichkeit eine Containerdatei für Trojaner sein. Beim Öffnen wird die Malware aktiv und infiziert Geräte und Netzwerke wie ein Lauffeuer.

Tipp: Bei Unsicherheiten können erfahrene ITlerInnen die Datei in einer sicheren Umgebung auf Malware testen.

Unpersönlichkeit


Eine Phishingmail gibt vor, im Namen von Onlineshops, Banken oder anderen Onlineservices zu schreiben, ohne die adressierte Personen wirklich zu kennen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Ihre Hausbank Sie mit „Sehr geehrte/r Kunde/Kundin“ anspricht, um Ihnen mitzuteilen, dass Ihr Bankkonto gefährdet ist.

Eine unpersönliche Ansprache ist kein zwingender Beweis für einen Phishingbetrug, aber sie geben Anlass, die E-Mail genauer zu prüfen.

Rechtschreibung & Grammatik


Phishingmails werden massenhaft versandt und dafür mithilfe von Software erstellt und übersetzt. Dabei schleichen sich Rechtschreib- und Grammatikfehler ein: „Ihren Benutzerkonto ist gefahrdet und gespert“.

Im Deutschen sind häufig Umlaute wie ä, ö und ü betroffen.

Orthografische Fehler sind kein zwingender Beweis für einen Phishingbetrug, aber sie geben Anlass, die E-Mail genauer zu prüfen.

Absender


Absendende von Phishingmails spekulieren und versenden im Namen großer Onlineshops, Banken oder Anbieter (z. B. Streaming). Denn die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die adressierte Person ein Benutzerkonto besitzt und sich angesprochen fühlt.

Die Rechnung geht nicht immer auf und eine Phishingmail erreicht jemanden ohne Benutzerkonto. Besondere Vorsicht gilt, wenn die E-Mail-Adresse kryptisch ist und minimal vom Original-Anbieter (z. B. amazn.de) abweicht.

Der Faktor Mensch in der IT-Sicherheit

Welche Rolle spielen Phishingmails für mich?


Nicht jede Phishingmail wird vom Spamfilter oder der Firewall als solche erkannt. Deshalb sind alle IT-AnwenderInnen gefragt, eine eventuelle Sicherheitslücke zu schließen.

Sie leisten einen wertvollen Beitrag, indem Sie Phishingmails als solche erkennen und nicht in die Falle tappen sowie Ihre KollegInnen unterstützen.

Gut zu wissen: Auch privat fahren Sie gut damit, vor Phishing gefeit zu sein. Phishingmails finden Ihren Weg auch in private Postfächer und können Privatpersonen genauso schädigen. 

Ihre privaten Geräte, Fotos, Nachrichten oder (Benutzer-)Konten sollen schließlich auch nur für Sie einsichtig sein.

Was tun, wenn eine Phishingmail im Postfach landet?


Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich bei einer E-Mail in Ihrem Postfach um eine Phishingmail handelt, sollten Sie diese umgehend löschen.

Informieren Sie anschließend die zuständigen IT-Verantwortlichen in Ihrem Unternehmen, damit sie gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen können. Es ist auch ratsam, Kolleginnen und Kollegen vorsorglich zu warnen – insbesondere dann, wenn die Nachricht an mehrere Personen versendet wurde.

Sollten Sie unsicher sein, ob es sich tatsächlich um Phishing handelt, zögern Sie nicht, sich an die internen IT-Verantwortlichen zu wenden. Diese helfen Ihnen gerne weiter und können die Nachricht überprüfen.

Wichtig ist: Klicken Sie auf keinen Fall auf Links in der verdächtigen E-Mail und geben Sie niemals Daten auf einer darin verlinkten Website ein.

Auch Dateianhänge sollten weder geöffnet noch gespeichert werden, da sich dahinter Schadsoftware verbergen kann. Ebenso gilt: Antworten Sie nicht auf die Nachricht, denn dadurch könnten Angreifer zusätzliche Informationen erhalten oder weitere Angriffswellen auslösen.

Durch umsichtiges Verhalten tragen Sie aktiv zur Sicherheit des Unternehmens bei.